Trinkwasser - Quelle des Lebens und reine Lebensqualität
Hier geben wir Ihnen wertvolle Tipps im täglichen Umgang mit dem kühlen Nass
Trinkwasserqualität
Die Qualität des Trinkwassers wird durch die Trinkwasserverordnung geregelt. Im internationalen Vergleich zeichnet sich deutsches Trinkwasser durch hervorragende Qualitätswerte aus. Die hohe Qualität wird durch ständige Eigenkontrolle der Wasserversorger und durch regelmäßige Überprüfungen durch staatliche und unabhängige Labors garantiert.
Trinkwasser aus dem Wasserhahn braucht den Vergleich mit Mineralwasser nicht zu scheuen. Es enthält zahlreiche, gesunde Mineralien z. B. Calcium und Magnesium.
Trinkwasser muss nicht abgekocht werden. Wenn Sie es frisch aus der Leitung nehmen, ist es selbst für die Zubereitung von Säuglingsnahrung bestens geeignet.
Wasser und Gesundheit
Wasser ist für unsere Gesundheit und für unser Wohlbefinden unverzichtbar. Der Mensch sollte täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, um Verluste durch die Atmung, Transpiration über die Haut und Ausscheidungen auszugleichen. Bei schweißtreibenden Tätigkeiten oder höheren Umgebungstemperaturen verdoppelt oder verdreifacht sich der Bedarf sogar.
Trinkwasser ist dafür der ideale Durstlöscher und Flüssigkeitsspender. Es enthält die natürlichen Mineralien Calcium und Magnesium. Es ist geschmacksneutral, zuckerfrei und enthält keine zusätzlichen Kalorien.
Trinkwasserhärte
Trinkwasser enthält je nach seiner Herkunft (Oberflächen-, Grund-, oder Quellwasser) unterschiedliche Mengen der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Ihr Gehalt bestimmt die Härte (Kalkgehalt) des Wassers. Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen gelöst sind, desto härter ist das Wasser.
Die Wasserhärte wird in Millimol je Liter gemessen (früher Grad deutscher Härte, °dH) und ergibt die Gesamthärte. Diese teilt man gemäß Waschmittelgesetz in drei Härtebereiche ein. Die folgende Tabelle verdeutlicht diesen Zusammenhang.
| Härtebereich | Beschreibung | Millimol Calcium- carbonat je Liter | früher ° dH |
|---|---|---|---|
| 1 | weich | bis 1,49 | bis 7,3 |
| 2 | mittel | 1,50-2,50 | 7,3-14,0 |
| 3 | hart | mehr als 2,50 | 14,0-21,3 |
Wasservorräte

Wasser ist für viele eine Selbstverständlichkeit. Aber was weiß man schon darüber?
3/4 unserer Erde sind mit Wasser bedeckt, der größte Teil davon aber ist salzig und deshalb nicht direkt nutzbar. Nur zwei Prozent sind Süßwasser, wovon 2/3 als Eis gebunden sind. Das für den Menschen nutzbare Nass macht nur ein Prozent der Gesamtmenge aus.
Deutsches Trinkwasser entsteht zu 72 Prozent aus Grund- und Quellwasser. Nur 28 Prozent sind Oberflächenwasser welches aus Talsperren, Flüssen und Seen kommt.
Auch der Klimawandel kann unserer stabilen Wasserversorgung nichts anhaben. Die Landestalsperrenverwaltung beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit dem Problem geringerer Niederschlagsmengen. Selbst wenn dauerhaft 30 Prozent weniger Wasser als heute zufließen würden, wäre die Versorgung gesichert. Talsperren sind in unserer Region der größte Wasserspeicher.
Wasserverbrauch pro Person und Tag:
| Italien | ca. 251 l |
| Schweiz | ca. 242 l |
| Schweden | ca. 188 l |
| Deutschland | ca. 127 l |
| Belgien | ca. 120 l |
Private Haushalte in Deutschland
verbrauchen pro Person und Tag:
| Baden-Württemberg | ca. 121 l |
| Bayern | ca. 144 l |
| Berlin | ca. 111 l |
| Bremen | ca. 134 l |
| Hamburg | ca. 141 l |
| Hessen | ca. 128 l |
| Niedersachsen | ca. 134 l |
| Nordrhein-Westfalen | ca. 135 l |
| Rheinland-Pfalz | ca. 128 l |
| Saarland | ca. 119 l |
| Schleswig-Holstein | ca. 145 l |
| Alte Bundesländer durchschnittlich | ca. 132 l |
| Brandenburg | ca. 101 l |
| Mecklenburg-Vorpommern | ca. 102 l |
| Sachsen | ca. 87 l |
| Sachsen-Anhalt | ca. 91 l |
| Thüringen | ca. 89 l |
| Neue Bundesländer durchschnittlich | ca. 93 l |
Täglicher Wasserverbrauch in Sachsen:
| Hygiene (Baden, Duschen, Körperpflege) | ca. 32 l |
| Toilettenspülung | ca. 24 l |
| Reinigung (Waschen und Geschirrspülen) | ca. 16 l |
| Sonstiges | ca. 13 l |
| Essen und Trinken | ca. 5 l |
Deutschland ist eines der wasserreichsten Länder der Welt und eines der sparsamsten. Durch neue Technologien und bewussten Umgang wurde seit 1990 immer weniger Trinkwasser verbraucht. Doch die allgemeinen Grundkosten der Wasserver- und Abwasserentsorgung lassen sich nicht einfach "wegsparen". Der Spareffekt im eigenen Geldbeutel ist daher auch meist kleiner als angenommen.
Wer beim Wasserverbrauch wirklich Verantwortung übernehmen will, der spart besser nicht am Verbrauch, sondern an allem, was unser Wasser verschmutzt. Die Reinigung des Abwassers ist eine der größten Herausforderungen. Verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser heißt also: lieber phosphatfreie Waschmittel benutzen, als die Spartaste, denn weniger Wasser im Wasserkreislauf verursacht höhere Kosten.


















